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Kaninchen impfen: Wogegen, wie oft, was es kostet

28. Juli 20261 Min. Lesezeit

Kaninchen sind anfällig für zwei sehr ernst zu nehmende, meist tödlich verlaufende Viruserkrankungen. Eine regelmäßige Impfung gehört deshalb zur Basisvorsorge, auch bei reiner Wohnungshaltung.

Gegen welche Krankheiten wird geimpft?

  • Myxomatose: wird u. a. durch Insekten (z. B. Mücken) übertragen, betrifft daher auch Wohnungskaninchen
  • RHD (Chinaseuche/Rabbit Haemorrhagic Disease), inklusive der Variante RHD-2: hochansteckend und kann auch durch indirekten Kontakt (z. B. Schuhe, Grünfutter) übertragen werden

Da beide Erkrankungen sehr ernst verlaufen können, empfehlen viele Praxen die Impfung unabhängig davon, ob das Kaninchen Freigang hat oder reines Wohnungstier ist.

Wie oft muss aufgefrischt werden?

Nach einer Grundimmunisierung ist je nach verwendetem Impfstoff meist eine jährliche bis halbjährliche Auffrischung nötig. Besonders bei RHD-2 empfehlen manche Praxen kürzere Intervalle. Der genaue Rhythmus hängt vom Impfstoff und individuellen Risiko ab und wird am besten in der Praxis festgelegt.

Was kostet die Impfung beim Kaninchen?

Als grobe Richtwerte: ca. 25–50 € pro Impftermin, oft als Kombinationsimpfung gegen mehrere Erreger gleichzeitig. Bei mehreren Kaninchen im Haushalt bieten manche Praxen Termine für die ganze Gruppe an einem Tag an.

Auch reine Wohnungskaninchen sind gefährdet. Myxomatose kann z. B. durch Insekten übertragen werden, die auch ins Haus gelangen.

Fazit

Die Impfung ist eine der wirksamsten Vorsorgemaßnahmen für Kaninchen. Der passende Impfplan für dein Tier lässt sich am besten direkt mit einer auf Kleinsäuger spezialisierten Praxis abstimmen.

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