Zwergschnauzer
Kleiner Schnauzer mit großem Selbstbewusstsein: wachsam, robust und mit rauem Fell, das getrimmt statt geschoren wird.
Größe
Klein (30–35 cm Schulterhöhe)
Gewicht
4–8 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Pflegeaufwand
Mittel bis hoch
Charakter
Zwergschnauzer sind aufmerksam, mutig und ausgesprochen meldefreudig: Wachsamkeit gehört zur Rasse, ausuferndes Bellen muss dagegen früh in Bahnen gelenkt werden. Sie sind lernfreudig und arbeitswillig, gleichzeitig selbstbewusst genug, um eigene Entscheidungen zu treffen. Trotz ihrer Größe brauchen sie echte Beschäftigung und ausreichend Bewegung; als reiner Schoßhund sind sie unterfordert.
Pflege
Das raue Deckhaar mit weicher Unterwolle wird traditionell getrimmt, also von Hand ausgezupft. Wird es stattdessen geschoren, verliert es Struktur und Farbe und wird weich. Zusätzlich braucht der Bart regelmäßige Pflege. Er nimmt bei jeder Mahlzeit Futter auf und sollte nach dem Fressen gereinigt werden. Wöchentliches Kämmen von Bart, Beinbehang und Augenbrauen verhindert Verfilzungen, siehe Fellpflege beim Hund.
Typische Gesundheitsthemen
Rassetypisch ist eine Neigung zu erhöhten Blutfettwerten. Sie begünstigen Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, die sich als Erbrechen, Bauchschmerz und Appetitlosigkeit zeigen. Fettreiche Mahlzeiten und Essensreste sind für diese Rasse deshalb ein reales Risiko, siehe Hund erbricht. Bekannt sind außerdem Blasensteine, grauer Star und Netzhautdegeneration, Diabetes sowie das Cushing-Syndrom. Ein typischer Hautbefund ist die sogenannte Schnauzer-Komedonen-Erkrankung mit Mitessern entlang des Rückens.