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Notfall

Hitzschlag beim Hund erkennen und richtig handeln

28. Juli 20261 Min. Lesezeit

Hunde können Wärme deutlich schlechter abgeben als Menschen: sie schwitzen kaum und regulieren ihre Temperatur vor allem über Hecheln. An heißen Tagen kann das schnell zur Überlastung werden.

Woran erkennst du einen Hitzschlag?

Typische Anzeichen sind starkes, angestrengtes Hecheln, hochrote oder sehr blasse Schleimhäute, Taumeln oder Unsicherheit beim Laufen, Erbrechen, sowie im fortgeschrittenen Stadium Bewusstseinstrübung oder Kollaps. Ein Hitzschlag ist ein akuter Notfall: hier zählt jede Minute.

Sofortmaßnahmen im Verdachtsfall

  1. Sofort aus der Hitze, in den Schatten oder einen kühlen Raum.
  2. Vorsichtig kühlen: mit lauwarmem (nicht eiskaltem!) Wasser Pfoten, Bauch und Nacken befeuchten. Eiswasser kann die Blutgefäße verengen und die Kühlung erschweren.
  3. Für Luftzug sorgen, z. B. mit einem Ventilator.
  4. Sofort eine Praxis kontaktieren, auch wenn sich der Zustand kurz bessert, sollte ein Hitzschlag tierärztlich abgeklärt werden, da Folgeschäden erst später auftreten können.

Ein Hitzschlag ist ein akuter Notfall: hier zählt jede Minute.

Wer ist besonders gefährdet?

Kurzköpfige Rassen (z. B. Mops, Französische Bulldogge), sehr junge und alte Hunde, übergewichtige Hunde sowie Hunde mit Herz- oder Atemwegserkrankungen sind besonders anfällig für Überhitzung.

Vorbeugen an heißen Tagen

  • Spaziergänge in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden legen
  • Immer Wasser zum Trinken anbieten
  • Schattenplätze aufsuchen, direkte Mittagssonne meiden
  • Hunde niemals im geparkten Auto zurücklassen, auch nicht "kurz": die Temperatur steigt dort in Minuten auf lebensbedrohliche Werte

Ersetzt keine tierärztliche Versorgung

Diese Hinweise helfen bei der Ersteinschätzung und Sofortmaßnahme. Ein Verdacht auf Hitzschlag gehört danach immer in tierärztliche Kontrolle.

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