Boxer
Temperamentvoller, kinderlieber Begleithund mit viel Bewegungsdrang, verspielt bis ins hohe Alter und eng auf seine Menschen bezogen.
Größe
Mittel bis groß (53–63 cm Schulterhöhe)
Gewicht
25–32 kg
Lebenserwartung
10–12 Jahre
Pflegeaufwand
Gering
Charakter
Boxer gelten als aufgeschlossen, anhänglich und ausgesprochen verspielt. Viele wirken auch mit sieben Jahren noch wie Junghunde. Sie sind menschenbezogen, wachsam ohne übertriebene Schärfe und in der Regel geduldig mit Kindern. Ihr Temperament braucht allerdings Führung: Ein Boxer, der sich langweilt, sucht sich eigene Beschäftigung. Tägliche Bewegung plus Kopfarbeit sind Pflicht.
Pflege
Das kurze, glatte Fell braucht wenig: einmal wöchentlich Striegeln genügt, siehe Fellpflege beim Hund. Aufmerksamkeit verdienen dagegen die Hautfalten am Kopf und die Empfindlichkeit gegenüber Temperatur: Boxer kommen mit Hitze schlecht und mit Kälte nur mäßig zurecht.
Typische Gesundheitsthemen
Der Boxer hat eine überdurchschnittliche Neigung zu Tumorerkrankungen, darunter Mastzelltumoren. Jeder neue Knoten gehört deshalb früh abgeklärt, siehe Knoten unter der Haut. Ebenfalls bekannt sind Herzerkrankungen wie die Aortenstenose und die Boxer-Kardiomyopathie, weshalb das Abhören bei jeder Vorsorgeuntersuchung und bei Verdacht ein Herzultraschall wichtig sind, siehe Herzerkrankungen. Durch den verkürzten Fang zählt der Boxer zu den brachyzephalen Rassen: Hitzeempfindlichkeit und erhöhtes Narkoserisiko sollten mitgedacht werden, siehe Hitzschlag beim Hund. Dazu kommen Spondylose im Rücken und eine Anfälligkeit für Magen-Darm-Entzündungen.