Burma-Katze
Kompakte Kurzhaarkatze mit seidigem Fell und goldenen Augen, außergewöhnlich anhänglich, verspielt und kontaktfreudig.
Größe
Mittel (bis 30 cm Körperlänge ohne Schwanz)
Gewicht
3–6 kg
Lebenserwartung
13–16 Jahre
Pflegeaufwand
Niedrig
Charakter
Burmesen sind ausgesprochen menschenbezogen und werden oft als "hundeähnlich" beschrieben: Sie folgen ihren Menschen durch die Wohnung, begrüßen sie an der Tür und suchen aktiv Körperkontakt. Sie bleiben bis ins hohe Alter verspielt, sind neugierig und lernen schnell. Viele Tiere lassen sich problemlos an Clickertraining oder Apportieren gewöhnen. Allein sein liegt ihnen gar nicht; eine Einzelhaltung mit langen Abwesenheiten passt zu dieser Rasse nicht.
Pflege
Das kurze, eng anliegende Fell ist sehr pflegeleicht: einmal wöchentlich mit einem weichen Handschuh darüber genügt. Weil die Rasse wenig Unterwolle hat, ist sie kälteempfindlich: warme Schlafplätze und keine Zugluft. Der hohe Aktivitätslevel braucht Beschäftigung, sonst wird die Wohnungseinrichtung zum Spielzeug.
Typische Gesundheitsthemen
Rassetypisch ist eine erhöhte Neigung zu Diabetes. Vermehrtes Trinken und Gewichtsverlust bei gutem Appetit sollten deshalb früh abgeklärt werden, siehe Diabetes im Alltag. Beschrieben sind außerdem eine erbliche Schädelfehlbildung bei Kitten, ein schmerzhaftes Syndrom der Kopfregion mit Kratzen am Gesicht, Zahnfleischerkrankungen (siehe Zahnpflege im Alltag) sowie eine erblich bedingte Kaliumschwäche, die sich bei jungen Tieren als Muskelschwäche und ein auffällig gesenkter Kopf zeigt. Bei Herzgeräuschen gilt wie bei allen Rassekatzen: abklären lassen, siehe Herzerkrankungen.