Rhodesian Ridgeback
Kräftiger afrikanischer Jagdhund mit dem charakteristischen Haarkamm auf dem Rücken: ruhig im Haus, eigenständig im Kopf.
Größe
Groß (61–69 cm Schulterhöhe)
Gewicht
32–39 kg
Lebenserwartung
10–12 Jahre
Pflegeaufwand
Gering
Charakter
Ridgebacks sind im Haus meist ruhig und zurückhaltend, draußen aber ausdauernd und schnell. Sie sind eigenständig, selbstsicher und Fremden gegenüber reserviert. Wachsamkeit gehört zur Rasse, übertriebene Schärfe nicht. Sie brauchen früh eine ruhige, konsequente Erziehung: Ein erwachsener Ridgeback lässt sich über Körperkraft nicht mehr korrigieren. Der Jagdtrieb ist ausgeprägt.
Pflege
Das kurze, dichte Fell ist unkompliziert und braucht kaum mehr als wöchentliches Striegeln. Der namensgebende Ridge (ein gegenläufig wachsender Haarstreifen auf dem Rücken) verlangt keine besondere Pflege, sollte aber im Blick bleiben. Wie viele kurzhaarige Rassen ist der Ridgeback bei Kälte und Nässe empfindlich.
Typische Gesundheitsthemen
Rassetypisch ist der Dermoid-Sinus: eine angeborene, röhrenförmige Einstülpung der Haut entlang der Rückenlinie, die sich entzünden kann und in der Regel operativ entfernt wird. Seriöse Zucht untersucht Welpen darauf. Weiter bekannt sind Hüft- und Ellbogendysplasie, eine erbliche Form der Epilepsie, siehe Krampfanfall, eine Schilddrüsenunterfunktion und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Als große, tiefbrüstige Rasse ist der Ridgeback zudem für die Magendrehung gefährdet. Siehe Magendrehung beim Hund.