Samojede
Weißer nordischer Schlittenhund mit dichtem Doppelfell: freundlich, gesellig und mit hohem Bewegungs- und Pflegebedarf.
Größe
Mittel bis groß (50–60 cm Schulterhöhe)
Gewicht
17–30 kg
Lebenserwartung
12–14 Jahre
Pflegeaufwand
Hoch
Charakter
Samojeden sind ausgesprochen freundlich, auch gegenüber Fremden, und eignen sich kaum als Wachhunde. Sie sind gesellig, verspielt und ungern allein. Die Rasse wurde in enger Gemeinschaft mit Menschen gehalten und bringt das bis heute mit. Sie sind eigenständig und wenig auf blinden Gehorsam ausgelegt. Charakteristisch ist außerdem ihre Mitteilsamkeit: Samojeden bellen, jaulen und "reden" gern.
Pflege
Das dichte, weiße Doppelfell ist der größte Aufwand dieser Rasse. Mehrmals wöchentliches Bürsten bis auf die Haut ist Pflicht; im Fellwechsel zweimal jährlich fällt die Unterwolle in beeindruckenden Mengen aus und muss täglich ausgekämmt werden. Das Fell schützt auch vor Hitze. Scheren ist keine Lösung für den Sommer, siehe Fellpflege beim Hund und Hitzschlag beim Hund.
Typische Gesundheitsthemen
Rassetypisch ist eine erbliche Nierenerkrankung, die vor allem Rüden betrifft und sich mit vermehrtem Trinken und Gewichtsverlust zeigt, siehe Hund trinkt viel. Weiter bekannt sind Hüftdysplasie, Netzhautdegeneration und grauer Star, Diabetes sowie eine Schilddrüsenunterfunktion, die sich bei dieser Rasse besonders deutlich im Fell zeigt. Als aktive Rasse profitieren Samojeden von einem konsequent normalen Körpergewicht, siehe Übergewicht.