Meintierdoktor
Pflege & Vorsorge im Alltag

Flohbefall bei Hund und Katze erkennen und behandeln

28. Juli 20261 Min. Lesezeit

Flöhe sind bei Hunden und Katzen ein häufiges, gut behandelbares Problem. Konsequentes Vorgehen ist aber wichtig, da sich Flöhe in der Wohnung schnell vermehren können.

Woran erkennst du Flohbefall?

Typische Anzeichen sind auffälliges Kratzen und Knabbern, kleine schwarze Krümel im Fell ("Flohkot", färbt sich auf feuchtem Papier rötlich-braun), sichtbare kleine, schnelle Insekten im Fell sowie bei starkem Befall Hautrötungen oder kahle Stellen durch das Kratzen.

Warum Flohbefall ernst genommen werden sollte

Flöhe können nicht nur Juckreiz verursachen, sondern bei manchen Tieren auch eine Flohspeichel-Allergie auslösen, die zu starken Hautproblemen führt. Außerdem können Flöhe Bandwürmer übertragen, ein Grund, warum nach einem Flohbefall oft auch eine Entwurmung sinnvoll ist.

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Praxis wählt je nach Tier und Situation ein passendes Mittel: meist Spot-on-Präparate, Tabletten oder Sprays. Wichtig ist, alle Tiere im Haushalt gleichzeitig zu behandeln, auch wenn nicht alle Symptome zeigen, sowie die Umgebung (Textilien, Teppiche, Liegeplätze) parallel zu reinigen. Sonst kommt es leicht zu erneutem Befall aus der Umgebung.

Nur Tier und Wohnung gemeinsam zu behandeln, verhindert, dass sich der Flohbefall wiederholt.

Vorbeugen

Regelmäßige Anwendung eines Flohschutzmittels nach Empfehlung der Praxis, besonders in den wärmeren Monaten, sowie regelmäßiges Waschen von Liegedecken beugen erneutem Befall vor.

Fazit

Flohbefall ist unangenehm, aber gut in den Griff zu bekommen, am schnellsten mit einem auf Tier und Wohnung abgestimmten Vorgehen, das die Praxis individuell empfiehlt.

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