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Pflege & Vorsorge im Alltag

Krallenpflege bei Hund und Katze: Wann ist Schneiden nötig?

30. Juli 20261 Min. Lesezeit

Nicht jedes Tier braucht regelmäßiges Krallenschneiden. Bei ausreichend Bewegung auf hartem Untergrund nutzen sich Krallen bei vielen Hunden von selbst ab. Bei anderen Tieren, besonders bei Katzen ohne Freigang und wenig aktiven Hunden, ist gelegentliches Kürzen sinnvoll.

Woran erkennst du zu lange Krallen?

Zu lange Krallen klicken hörbar beim Laufen auf hartem Boden, können das Gangbild verändern oder in Extremfällen sogar einwachsen und Schmerzen verursachen. Bei Katzen ist besonders die Wolfskralle (Daumenkralle) öfter betroffen, da sie keinen Bodenkontakt hat.

So gelingt das Schneiden sicher

Wichtig ist, nur die Spitze zu kürzen und das durchblutete "Leben" der Kralle (bei hellen Krallen als rosa Bereich erkennbar) nicht zu verletzen. Das ist schmerzhaft und kann bluten. Bei dunklen Krallen ist das schwerer einzuschätzen, hier hilft es, nur in kleinen Schritten zu kürzen oder die Praxis bzw. einen Pflegesalon aufzusuchen.

Wann die Praxis helfen kann

Wer sich unsicher ist oder ein sehr ängstliches oder wehrhaftes Tier hat, kann Krallenschneiden auch bei der Vorsorgeuntersuchung mit erledigen lassen. Bei bereits eingewachsenen oder entzündeten Krallen sollte in jedem Fall die Praxis kontaktiert werden.

Fazit

Regelmäßige Kontrolle der Kralllänge gehört zur Grundpflege. Im Zweifel ist ein professionelles Schneiden sicherer als ein riskanter Selbstversuch.

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