Ohrenentzündung bei Hund und Katze erkennen und behandeln
30. Juli 20261 Min. Lesezeit
Ohrenentzündungen gehören zu den häufigeren Gründen für einen Tierarztbesuch, besonders bei Hunden mit Hängeohren.
Woran erkennst du eine Ohrenentzündung?
Typische Anzeichen sind häufiges Kopfschütteln, Kratzen an den Ohren, ein unangenehmer Geruch, gerötete Haut im Gehörgang oder auffälliger, dunkler Ausfluss. Manche Tiere legen den Kopf schief oder reagieren empfindlich, wenn man das Ohr berührt.
Mögliche Ursachen
Häufige Auslöser sind Ohrmilben, bakterielle oder Pilzinfektionen, Fremdkörper (z. B. Grannen) oder eine Futtermittelallergie, die sich auch an den Ohren zeigen kann. Rassen mit Hängeohren oder viel Fell im Gehörgang sind etwas anfälliger, da die Luftzirkulation eingeschränkt ist.
Wie die Behandlung abläuft
In der Praxis wird meist zunächst eine Probe aus dem Ohr unter dem Mikroskop untersucht, um die genaue Ursache zu bestimmen. Danach richtet sich die Behandlung, etwa mit speziellen Ohrentropfen. Eigenständiges Reinigen mit ungeeigneten Mitteln oder Wattestäbchen kann die Situation verschlimmern und sollte vermieden werden.
Fazit
Ohrenentzündungen sind unangenehm, aber meist gut behandelbar. Wichtig ist, die genaue Ursache abzuklären, statt auf gut Glück selbst zu behandeln.
Bereit für den nächsten Schritt?
Finde jetzt eine passende Praxis und stell unverbindlich eine Anfrage.
Weitere Ratgeber-Artikel
Hund lahmt: Ursachen, Ersteinschätzung und wann zum Tierarzt
Woran du erkennst, welches Bein weh tut, welche Lahmheiten warten können und welche sofort in die Praxis gehören.
WeiterlesenHusten bei Hund und Katze: harmlos oder Warnsignal?
Welche Hustenformen es gibt, was sie über die Ursache verraten und wann Husten bei Hund und Katze tierärztlich abgeklärt gehört.
WeiterlesenKatze frisst nicht: ab wann es kritisch wird
Warum Fressunlust bei Katzen schneller gefährlich wird als beim Hund, welche Ursachen häufig sind und wann du nicht mehr abwarten solltest.
Weiterlesen