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Pflege & Vorsorge im Alltag

Entwurmen bei Hund und Katze: Wie oft ist nötig?

28. Juli 20261 Min. Lesezeit

Würmer verlaufen bei Hund und Katze oft ohne auffällige Symptome. Deshalb gehört regelmäßiges Entwurmen oder eine Kotuntersuchung zur Basisvorsorge, auch wenn das Tier gesund wirkt.

Warum ist Entwurmen wichtig?

Ein Wurmbefall kann unbemerkt bleiben oder sich erst durch unspezifische Symptome wie stumpfes Fell, Gewichtsverlust, Durchfall oder einen aufgeblähten Bauch (v. a. bei Welpen/Kitten) zeigen. Manche Wurmarten können zudem auf Menschen übertragen werden, was regelmäßige Vorsorge zusätzlich sinnvoll macht, insbesondere in Haushalten mit Kindern.

Wie oft sollte entwurmt werden?

Als grobe Orientierung empfehlen viele Praxen bei erwachsenen Tieren eine Entwurmung alle drei bis vier Monate, bei Freigängern und Tieren mit erhöhtem Risiko (z. B. Jagdverhalten, Kontakt zu vielen anderen Tieren) auch häufiger. Welpen und Kitten werden in den ersten Lebensmonaten in kürzeren Abständen entwurmt. Alternativ kann eine Kotuntersuchung zeigen, ob überhaupt ein Wurmbefall vorliegt, statt pauschal zu entwurmen. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung und lassen sich mit der Praxis besprechen.

Ob pauschal entwurmt oder erst nach Kotuntersuchung behandelt wird, hängt vom individuellen Risiko ab. Beides sind anerkannte Ansätze.

Welche Würmer sind relevant?

Häufige Wurmarten bei Hund und Katze sind unter anderem Spul-, Band- und Hakenwürmer sowie, je nach Region, der Fuchsbandwurm. Nach einem Flohbefall ist zusätzlich eine Entwurmung sinnvoll, da Flöhe Bandwürmer übertragen können. Mehr dazu im Artikel Flohbefall bei Hund und Katze.

Fazit

Regelmäßiges Entwurmen oder eine Kotuntersuchung sind einfache, wirksame Vorsorgemaßnahmen. Der passende Rhythmus für dein Tier hängt von Lebensstil und individuellem Risiko ab: am besten mit der Praxis abstimmen.

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